….bin der Bernd Siebert und habe den Mädchenname meiner Mutter “Jahé” angehängt, um jede Verwechselung mit dem Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert (CDU) zu vermeiden. Herzliche Grüsse an dieser Stelle!
Über den Namen Jahè sind die damaligen Herrscher des glorreichen 1000jährigen Reichs, (für die jüngeren Leser: ich spreche hier von der Hitler-Diktatur) so gestolpert, das es fast ein Jahr gedauert hat bis eine Ehe zwischen meiner Mutter Elisabeth Jahé und meinem Vater Rudi Siebert erlaubt wurde. Es mußte erst der “Arische Nachweis” vorgelegt werden, womit meinem Opa, Elisabeth`s Vater erhebliche Kosten verursacht wurden. Kurz das Ergebniss: Zurückverfolgen konnte man nur 3 Generationen mit einer Linie zu den Hugenotten, direkt nach Frankreich, die zu Ihrer Zeit Hals über Kopf Ihr Land verlassen mussten, weil Napoleon Bonaparte wohl für diese Art von Untertanen nichts übrig hatte. Sie hatten wohl nicht den “rechten” Glauben. Ohne sarkastisch zu wirken: wir schreiben das Jahr 2011, hat sich auf der Welt was geändert? Ehe ich ganz abschweife…wen es interessiert, einfach hier klicken, 1597 öffnete die Stadt Hanau ihre Tore für die Flüchtlinge. Also, mußte mein Opa mit den Unterlagen zum Standesamt und bekam nach langem Hin und Her endlich den Stempel für die Heiratsurkunde. Dann gings schnell, es wurde geheiratet, Adolf der Eroberer blies ins Horn, trommelte seine Soldaten zusammen, meinen Vater natürlich auch, denn er mußte unbedingt diverse Kriege führen, was für viele junge Eheleute lange Trennungen bedeutete. Nur der sogenannte Fronturlaub ermöglichte überhaupt ein Miteinander und ….. so wurde ich ein Urlaubskind
Was wäre wenn…….ich hätte dann sicher im Ural als Soldat Wache geschoben, so aber blieb mir das erspart. Die Gründe für den totalen “Sieg” sind bekannt. Ich bin Jahrgang 1944, meinen Vater habe ich 1950 das erste Mal gesehen, er hat sich 6 Jahre bei den Russen aufgehalten, unfreiwillig.Dann ging es Schlag auf Schlag: Aufbau, Lebenshunger, man konnte sich was leisten. Ich war mittendrin, Italien, Ostsee, Urlaub, alles tolle Geschichten. Vielleicht schreib ich mal darüber!? Nach meiner Schulausbildung stellte sich die Frage: was lernt der Bub? Für mich war eigentlich klar, ich will Grafiker werden. Das war natürlich sensationell, weil das so gar nicht in die Vorstellungskraft der Familie passte. Aber ich war vorbelastet, ich hatte eine Tante Emma, das schwarze Schaf der Familie, die konnte aus einem Bazen Ton in Windeseile wunderbare Skulpturen machen, ich war begeistert und bekam von meiner Oma Kontaktverbot, das waren Zeiten! So machte man sich also mit dem Gedanken vertraut, der Bernd wird nicht Förster (ein Kindheitstraum). Ich hatte wohl alle Bücher aus der Reihe “Horst wird Förster” gelesen und die Familie sah mich schon im Wald. Aber der absolute Renner für mich war ein Wilhelm Busch Album, wohl noch aus der ersten Auflage. Die Geschichten kannte ich in- und auswendig. Dazu kamen noch die subversiven Kräfte der amerikanischen Siedlung in der Nachbarschaft in Hanau, wo ich bei meiner Oma die Ferien verbrachte. Comics wie Superman, Fulgor, Batman, alles habe ich von den Amis bekommen und war begeistert. Nur Tante und Oma nicht! Also Kontaktverbot. Mit 16 habe ich dann in den amerikanischen Clubs mein erstes Softeis gegessen. Die Amis waren sehr nett und haben in den Clubs die DM 1:1 in Dollar umgetauscht. Kurs: 1 $ = 4 DM, das war Action pur!
Mein Vater hatte Kriegskameraden die in Frankfurt Ihren Geschäften nachgingen. Da gab es auch einen Druckereibesitzer, ein sehr guter Freund meines Vaters, der von meinen Ambitionen Wind bekam und die beiden nahmen mich in die Mangel. O-Ton von beiden: der soll erst mal einen richtigen Beruf erlernen und sich dann um die brotlose Kunst kümmern. Schwubs hatte ich eine Lehrstelle und wurde Buchdrucker! 3 Jahre Lehrzeit, festes Einkommen, freie Unterkunft im Hotel Mama, da träumen heute viele von. Einfach gut. Dann kam die Bundeswehr, 18 Monate Frust und Hoffen auf Erlösung.
Zu dieser Zeit hatte ich den Job gewechselt und war Drucker bei Breidenstein, die waren so nett und haben mir trotz Bundeswehrverpflichtung Weihnachtsgeld geschickt! Beim Bund habe ich einen Fernkurs bei Famous Artists School belegt, war nich ganz billig, hat aber den Grundstein für das grafische Schaffen gelegt. Diese Schule gibt es immer noch. Nach der Bundeswehr arbeitete ich wieder als Buchdrucker in meinem ehemaligen Lehrbetrieb. Dort ermöglichte man mir halbtags zu arbeiten und ich konnte mein Studium für Werbung und Grafik aufnehmen. Es folgten 4 Jahre grosszügiges Leben, von 6:00 Uhr – 12:00 Uhr habe ich den Job gemacht, dann gings studieren. Zum Ende des Studiums fragte mich ein ein guter Freund, ob ich unbedingt in einer Agentur arbeiten wolle, der Deutsche Fachverlag brauche Grafiker. Ich schaute mir das an, daraus wurden dann immerhin 9 Jahre. In dieser Zeit habe ich ca. 20 Zeitschriftentitel gestaltet, als stellvertretender Artdirector 23 Grafiker und ca. 12 Zeitschriften betreut und “überwacht”, das war Terminsache, ohne Wenn und Aber. Wir hatten alle zusammen nur die Aufgabe den Drucktermin zu halten, was in Redaktion und Grafik zu erheblichen Schwankungen der Arbeitszeiten führte. Viele Mitarbeiter haben nie verstanden, das die Grafiker morgens um 10 Uhr erst im Büro waren. Die haben uns aber auch nicht gesehen wenn wir um 22 Uhr nach Hause gingen. Alles in allem war es eine schöne Zeit.
1975 war ich dann so mit freien Jobs beschäftigt, das ich mich selbständig machen musste. Erster grosser Kunde war Wrangler, die Jeansmarke. Alles was die Agentur nicht machen konnte, Kataloge, Drucksachen, Veranstaltungen etc. war meine Aufgabe. Volltreffer. Durch gute Kontakte konnte ich das Geschäft weiter ausbauen und die Bereiche Messebau, Fotografie und Video integrieren.
Als es mit den Computern losging war ich wohl der zweite MACINTOSH-Nutzer in Frankfurt. Alles fing bei “0″ an. Schwierige Zeiten für mich die Repro-Leute, die Druckereien und die Kunden. Keiner wusste wie sich das entwickeln würde. Die Eigendynamik die sich da ausbreitete, die rasante Umstellung der Druckvorstufe von Analog auf Digital fegte renomierte Anbieter einfach weg. Mit Powerpoint und Freehand als Programm fing alles an. Innerhalb eines Jahres folgte mit Photoshop das Programm für die Farbverarbeitung. Über die Schwierigkeiten die neue Technik, auch gegenüber den Lieferanten und Kunden darzustellen, kann ich mal ein Buch schreiben. Von den Preisen für Hard- und Software ganz zu schweigen. Ich habe die erste externe Festplatte mit 1 GB für 7000 DM gekauft. Zuvor brauchte ich nur Ideen, Fixogum, Lineal, Papier, Marker und Telefon. Heute benutze ich immer noch den MAC, der hat alleine 12 GB im Arbeitsspeicher, das brauche ich für Cinema 4D und Final Cut. Ich bin neugierig geblieben, habe die neuesten Entwicklungen beobachtet und bin in das Internet Marketing eingestiegen.
Also es geht weiter, ich habe nichts bereut und bleibe mit vorne, solange ich kann!
Die Angebote im Internet Business zielen heute halt digital mit allem was möglich ist auf uns. Das NEUE ist, jeder aber wirklich JEDER kann Geld verdienen im Internet. Mit einfachen Mitteln im INTERNET einen Nebenverdienst in Heimarbeit – per Partnerprogramm, für kleines Geld ist kein Problem. Und wenn es mal nicht klappt, dann versucht FRAU / MANN eben ein anderes Partnerprogramm für mehr Besucher und mehr Traffic zum Geldverdienen! Der Einstieg ins Online Geld verdienen im Internet und das Affiliat Marketing gibts zum Null-Tarif.




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